SPD stellte im Herbst die Weichen – jetzt 3,4 Millionen Euro für Ashausen
Der Schulanbau in Ashausen ist bereits im Gange. Für das Projekt fließen jetzt 3,4 Millionen Euro an zusätzlichen Fördermitteln. Die SPD Stelle sieht sich damit in ihrer Entscheidung aus den Haushaltsberatungen im vergangenem Herbst bestätigt. Nach ihrer Auffassung hat diese dazu beigetragen, den Ausbau rechtzeitig auf den Weg zu bringen. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei mehr als 6,3 Millionen Euro.
Ein erheblicher Teil der Finanzierung kommt nun aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Nach Einschätzung der SPD hat sich der frühe Start der Maßnahme auch finanziell ausgezahlt. Weil der Anbau bereits im vergangenen Jahr begonnen hatte, hätten sich die Chancen auf zusätzliche Mittel über die Grundzuweisung von 1,5 Millionen Euro hinaus verbessert. Zugleich seien auf diese Weise weitere Baukostensteigerungen vermieden worden.
Die SPD verweist darauf, dass der zusätzliche Raumbedarf an der Schule keinen weiteren Aufschub zugelassen habe. In den Haushaltsberatungen sei deshalb frühzeitig Klarheit geschaffen worden, um den Ausbau verlässlich anzuschieben und die Fördermöglichkeiten bestmöglich zu nutzen.
„Auch die anderen Parteien standen grundsätzlich hinter dem Schulanbau. Der Unterschied lag aus unserer Sicht beim Haushaltsbeschluss“, sagt Ratsfrau Martina Köse. „Ein Haushalt ohne Hebesatzerhöhung hätte das Risiko erhöht, dass Teile des Haushalts von der Kommunalaufsicht beanstandet werden. Das hätte den Baustart erheblich verzögern können.“
Für die SPD Stelle ist der Ausbau ein wichtiger Beitrag für gute Bildungs- und Betreuungsangebote vor Ort. Er schafft nach ihrer Auffassung die Voraussetzungen für moderne Lernbedingungen, die Umsetzung aktueller pädagogischer Konzepte und dafür, dem wachsenden Bedarf an der Schule gerecht zu werden.