2026 05 12 PM im Gespraech Thema Schwimmbad Foto
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Nachdem nun feststeht, dass das Freibad in Stelle in dieser Saison nicht öffnen wird, fordert die SPD eine schnelle Klärung von Schäden, Sanierungsbedarf, Kosten und Fördermöglichkeiten.

Bereits in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses hatte die SPD beantragt, den Zustand des Freibads sowie mögliche Förderwege näher zu prüfen. Aus Sicht der SPD unterstreicht die aktuelle Entwicklung die Notwendigkeit einer frühzeitigen und umfassenden Bestandsaufnahme.

Fördermittel frühzeitig sichern

„Uns war schon vor der aktuellen Entwicklung wichtig, den Zustand des Freibads frühzeitig im Blick zu haben und möglichen Sanierungsbedarf rechtzeitig zu prüfen. Unser Ziel ist es, den dauerhaften Erhalt des Freibads zu sichern und eine Schließung zu vermeiden“, erklärte SPD-Ratsfrau Stefanie Steinbach.

Ein zentraler Punkt ist aus Sicht der SPD die zügige Prüfung möglicher Förderprogramme. Als eine denkbare Option nennt sie das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Nach Angaben der Verwaltung kommen darüber hinaus weitere Fördermöglichkeiten infrage, die in die Prüfung einbezogen werden sollten.

Bestätigung bei Gesprächen vor Ort

Bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern auf dem Steller Marktplatz am vergangenen Samstag wurde nach Angaben der SPD deutlich, welchen hohen Stellenwert das Freibad hat. Für viele Menschen ist es ein wichtiger Ort für Freizeit, Sport und Begegnung.

„Das Freibad hat für viele Bürgerinnen und Bürger in Stelle und über die Gemeindegrenzen hinaus, große Bedeutung. Deshalb braucht es jetzt eine tragfähige Perspektive für seinen langfristigen Erhalt“, sagte Bürgermeisterkandidat Claus Petersen.

Die SPD fordert deshalb eine zügige Bestandsaufnahme zu Schäden, Sanierungsbedarf, Kosten und Fördermöglichkeiten. Ziel ist es, kurzfristig eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu schaffen und den langfristigen Erhalt des Freibads zu sichern.