Stelle. Die SPD Stelle begrüßt den beschlossenen Beitritt der Gemeinde Stelle zur Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg (KWG). Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist diese Entscheidung ein wichtiges Signal für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde und bestätigt einen politischen Kurs, den die SPD in Stelle seit Langem verfolgt und kontinuierlich vertreten hat.

Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine soziale Kernfrage

Für die SPD ist das Thema Wohnen seit Langem von zentraler Bedeutung. Bezahlbarer Wohnraum ist aus ihrer Sicht keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern bereits heute für viele Menschen in der Gemeinde ein ganz konkretes Problem. Familien, junge Menschen, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, Seniorinnen und Senioren sowie Bürgerinnen und Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen stehen zunehmend vor der Frage, ob sie in Stelle noch angemessenen und bezahlbaren Wohnraum finden können.

Die SPD hat diesen Handlungsbedarf früh erkannt. Dauerhaft bezahlbarer Wohnraum entsteht aus ihrer Sicht nicht von selbst, sondern muss politisch gewollt, organisiert und langfristig abgesichert werden. Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft wie die KWG bietet hierfür aus Sicht der SPD einen sinnvollen Ansatz, weil sie Kräfte bündelt, Synergien schafft und insbesondere kleineren Gemeinden Möglichkeiten eröffnet, die sie allein nur schwer realisieren könnten.

Früher Einsatz, heute breitere Zustimmung

Schon im Jahr 2017 hatte sich die SPD im Gemeinderat dafür ausgesprochen, über die KWG neue Möglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum in Stelle zu schaffen. 

„Wir haben bereits 2017 im Rat klar und standhaft die Auffassung vertreten, dass Stelle beim Thema bezahlbarer Wohnraum neue Wege gehen muss. CDU und Grüne haben den Beitritt zur KWG damals abgelehnt“, erklärt Bernd Henke, damaliger Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat. „Umso wichtiger ist es, dass sich diese Haltung heute durchgesetzt hat und die Gemeinde nun Verantwortung übernimmt.“

Dass die Gemeinde Stelle diesen Schritt nun geht, bewertet die SPD ausdrücklich positiv. Aus ihrer Sicht zeigt der aktuelle Beschluss, dass sich die politische Einschätzung gewandelt hat und der Handlungsbedarf beim Thema Wohnen heute breiter erkannt wird. Für die Gemeinde ist das vor allem eine gute Nachricht, denn beim Thema bezahlbarer Wohnraum besteht weiterhin erhebliche Notwendigkeit zu handeln.

Beschluss ist ein Anfang, nicht das Ende

Mit dem Beitritt zur KWG verbindet die SPD die klare Erwartung, dass in Stelle nun die Voraussetzungen geschaffen werden, um neuen und zugleich bezahlbaren Wohnraum zu entwickeln. Damit eröffnet sich für die Gemeinde die Chance, stärker als bisher selbst Einfluss auf die Wohnraumversorgung zu nehmen und aktiv an der Entstehung entsprechender Angebote mitzuwirken.

„Wir freuen uns, dass der Beitritt zur KWG jetzt beschlossen wurde. Für uns bestätigt sich damit, dass unser Einsatz der vergangenen Jahre richtig und notwendig war. Besonders wichtig ist uns, dass das Thema bezahlbarer Wohnraum inzwischen auch von anderen Parteien verstärkt aufgegriffen wird - das unterstreicht die Bedeutung und Aktualität dieser Herausforderung für unsere Gemeinde. Die SPD Stelle hat sich bereits lange vor dem aktuellen Wahlkampf konsequent für konkrete Lösungen eingesetzt und wird diesen Weg weiterhin mit Nachdruck und sozialpolitischer Verantwortung verfolgen. Entscheidend ist nun, dass aus dem Beschluss auch konkrete Schritte für mehr bezahlbaren Wohnraum in Stelle folgen“, erklärt Claus Petersen, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat.

Für die SPD ist dabei entscheidend, dass Wohnraumentwicklung nicht nur allgemein diskutiert wird, sondern dass der Fokus klar auf bezahlbaren Lösungen liegt. Wohnungsbau darf sich aus ihrer Sicht nicht ausschließlich an Marktinteressen orientieren. Es braucht auch Angebote für Menschen, die keine hohen Mieten zahlen können und dennoch in ihrer Heimatgemeinde wohnen bleiben wollen.

„Gerade in einer Gemeinde wie Stelle muss es möglich sein, dass Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen passenden Wohnraum finden - junge Erwachsene genauso wie Familien oder ältere Menschen. Unser Engagement war und ist von dem Ziel getragen, nachhaltige und bezahlbare Wohnraumangebote für alle Bürgerinnen und Bürger in Stelle zu schaffen. Dafür braucht es mehr als gute Absichtserklärungen. Dafür braucht es konkrete Entscheidungen und einen langen Atem“, so Claus Petersen.

SPD will den weiteren Prozess konstruktiv begleiten

Die SPD Stelle kündigt an, den weiteren Weg im Zusammenhang mit der KWG konstruktiv und mit einem klaren sozialpolitischen Anspruch zu begleiten. Aus ihrer Sicht muss der Beitritt nun konsequent mit einer aktiven kommunalen Wohnraumpolitik verbunden werden. Dazu gehört es, vorhandene Möglichkeiten gezielt zu nutzen, Flächen mit Augenmaß zu entwickeln und bezahlbares Wohnen als dauerhafte Aufgabe der Gemeinde zu begreifen.

Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist dabei klar: Der jetzige Beschluss ist kein Anlass für parteipolitische Selbstzufriedenheit, sondern ein Auftrag zum Handeln. Dass eine Position, für die die SPD in Stelle seit Jahren eintritt, nun mehr Unterstützung findet, ist ein gutes Zeichen. 

Bezahlbarer Wohnraum ist für die SPD in Stelle keine Wahlkampfparole, sondern ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Kommunalpolitik. Entscheidend wird nun sein, ob daraus am Ende Wohnungen entstehen, die sich die Menschen in Stelle tatsächlich leisten können.