Martin Schulz diskutiert mit Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Harburg

 
Foto: Susi Kroll

Martin Schulz

 

Im Rahmen des Europawahlkampfes hat Martin Schulz, Mitglied des Bundestages und ehemaliger Präsident des europäischen Parlamentes, am vergangenen Dienstag den Landkreis Harburg besucht.
Auf Einladung der Buchholzer SPD fanden sich über 130 Schüler aus dem Landkreis in der Empore ein um mit Schulz den europäischen Gedanken, aber auch nationale und regionale Themen zu diskutieren.

 

In seiner Eingangsrede sprach Schulz von der Wichtigkeit eines vereinten Europas. “ Unsere Generation ist durch ein ´mehr` geprägt: Mehr Wohlstand, mehr Gemeinschaft, mehr Möglichkeiten und mehr Frieden.“
Diese Privilegien werden durch die populistischen Strömungen in Gefahr gebracht, so Schulz weiter. Um diese Errungenschaften, besonders für die nächste Generation zu erhalten und auszuweiten, setzt er sich leidenschaftlich für den europäischen Gedanken ein.„Wenn sich Europa selbst zerlegt, wird die EU zum Spielball von Peking und Washington“, warnte Schulz.

Auch die dramatischen Folgen des Brexits und möglicher Nachahmer hob Schulz in seiner Rede hervor und betonte, dass die großen Herausforderungen sich nur durch ein geeintes Europa meistern lassen.
Ob Bekämpfung internationaler Steuerflucht, effektiver Umweltschutz, eine solidarische Flüchtlingspolitik inklusive der engagierten Bekämpfung von Fluchtursachen, eine gemeinsame Verteidigungspolitik mit Vorantreiben der weltweiten Abrüstung; das alles geht nur mit einem starken Europa, dies wurde in seiner Argumentation mehr als einmal deutlich.

Schulz, der sichtlich Freude an dem Austausch mit den jungen Menschen hatte, beantwortete nach seiner Auftaktrede eine Stunde lang die Fragen der ausgezeichnet vorbereiteten Schüler zu Themen aus den Bereichen Umwelt, Migration, Digitalisierung, Gesellschaft, politischem Engagement und natürlich Europa.
Neben vielen Erstwählern waren auch einige Schüler anwesend, die dieses Mal noch nicht mitentscheiden dürfen. So kam auch die Frage auf, warum das Wahlalter nicht auf 16 Jahre gesenkt wird.
Schulz sprach sich an dieser Stelle deutlich für eine Absenkung des Wahlalters aus, verwies aber auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag und die Blockadehaltung der Unionsparteien bei diesem Thema.
“Wir haben heute gesehen, dass die jungen Menschen gar nicht so unpolitisch sind, wie manche behaupten; kritisch, demokratisch und gut informiert, vielen Dank für die tolle Diskussion,“ sagt Martin Gerdau, Vorsitzender der SPD Buchholz.

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Gerdau
0177/3682606
spd@martin-gerdau.de

Foto-credits: SPD-Buchholz

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